Nr. 41 von 84 in der Liste
Gemelos 20
Die Gemelos 20 stehen in der Calle Ibiza, einen Block hinter der Avenida de Europa am Levante-Strand. Zwei 94-Meter-Türme aus dem Jahr 2000, heute halb Wohnhaus, halb Ferienanlage.
Die Geschichte
Die beiden Türme wurden um die Jahrtausendwende fertig, die Wikipedia-Liste nennt 2000, der Vermieter Beninter 2001. Bei der Höhe sind sich die Quellen einig: 94 Meter. Bei den Etagen nicht, 31 laut Liste, 29 laut Beninter, Gäste zählen „mehr als 25“. Drei schnelle Aufzüge pro Turm, so beschreiben es Rezensenten, und ein verschlossener Eingang statt einer Rezeption.
Die Anlage liegt zentral: 450 Meter zum Levante-Strand, fünf Minuten ins Zentrum. Im Garten ein saisonaler Pool mit Kinderbecken, geöffnet vom 15. Juni bis 15. September, dazu Solarium, Tiefgarage und Kameraüberwachung rund um die Uhr. Die Wohnungen sind 55 bis 80 Quadratmeter groß, mit verglasten Terrassen und Zentralklima. Von oben sieht man die Bucht und den Sonnenuntergang.
Vermietet wird vor allem über Beninter, dessen Büro im Haus sitzt und die Wohnungen als „All Inclusive“ anbietet, Strom, Klima und WLAN ohne Aufpreis. Gleichzeitig wohnen hier Familien und ältere Menschen dauerhaft, und sie achten auf Ruhe; Gäste berichten von strengen Hausregeln und davon, dass die oberen Etagen deutlich leiser sind als die unteren.
Wer die Türme baute und entwarf, ist nicht belegt. „Gemelos“ ist in Benidorm eine Marke, unter der seit Jahrzehnten Zwillingshäuser durchnummeriert werden, von Gemelos 2 bis Gemelos 28. Die 20 ist eine Nummer in dieser Reihe, keine Hausnummer.
Gebaut hat die Türme laut El Español (2022) die Alicantiner Firma Ecisa.
Gut zu wissen
- Zwei Türme, je drei Aufzüge, Pool geöffnet 15. Juni bis 15. September.
- Beninter vermietet hier „All Inclusive“: Strom, Klimaanlage und WLAN ohne Aufpreis.
- Adresse Calle Ibiza 6, direkt neben der Avenida de Europa.
Offene Fragen
- Etagen: 31 (Wikipedia-Liste) gegen 29 (Beninter). Jahr: 2000 gegen 2001.
- Bauträger, Architekt, Baufirma und Wohnungszahl sind nicht belegt.
- Die Gebäudedaten der Wikipedia-Liste beruhen auf zwei nicht mehr abrufbaren Emporis-Einträgen.